sichere Technik für
eine saubere Umwelt

HELMUT BRESCHAN AG unterstützt die Zukunft

«Wir sind 23 Schüler/innen, aus der Schule Eschenbach Luzern und möchten Ende unseres Schuljahres eine Velotour quer durch die Schweiz durchführen. Das wird sicher ein grosses Erlebnis! Solch ein Projekt ist leider auch mit hohen Kosten verbunden. Darum sind wir für jeden Sponsoringbeitrag sehr dankbar. Wir würden uns sehr freuen wen sie uns unterstützen würden.»

Und genau das hat die HELMUT BRESCHAN AG gemacht. Den Blog der Klasse möchten wir den Besuchern unserer Homepage nicht vorenthalten:

 


Eintrag vom 02.05.2021

Gastbeitrag Amanda Suter, Verfasserin der Petition

Als erstes möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, die uns mit ihrer Unterschrift bei der Petition unterstützt haben. Wir konnten diese am 13. April mit 2500 Unterschriften vor dem Regierungsgebäude übergeben.

In den letzten Tagen haben viele Leute bei mir gemeldet, um nachzufragen, wie es nun aussieht mit der Petition. Leider habe ich bis heute noch keine Antwort vom BKD erhalten, was mich sehr enttäuscht. Aus diesen Gründen habe ich am 30. April nach Luzern angerufen. Leider kam Herr Schwerzmann nicht selber ans Telefon. Mir wurde mittgeteilt, dass am 07. Mai anlässlich einer Sitzung entschieden wird und ich danach die Antwort per Brief erhalten werde.

Für viele Lehrer hätte ich gerne früher einen Entscheid erwartet, da es immer schwieriger wird, sich so kurzfristig zu organisieren. Auch für mich ist es schwierig den späten Entscheid abzuwarten, da der Bund ja schon diverse Lockerungen vorgenommen hat.

Ich hoffe für die vielen Jugendlichen im Kanton Luzern, dass Sie doch noch ins Lager dürfen und alle 3 Sek Schüler einen erinnerungsreichen Abschluss machen dürfen.

Ein grosser Dank an Daniel Blättler der sich so sehr für die Schüler einsetzt.

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Eintrag vom 29.04.2021

Autor: Jessy Suter

Leider haben wir seit der Einreichung der Petition am 13. April von Herrn Schwerzmann und dem BKD noch keine Antwort bekommen, obwohl wir innerhalb von 10 Tagen über 2500 Stimmen gesammelt haben. Auch auf unser Video vom 31. März erhlielten wir noch keine Antwort - es freut uns aber sehr, dass sich Herr Schwerzmann bei Herr Blättler für einen Unterrichtsbesuch gemeldet hat. Wir sind gespannt auf den 06. Mai und hoffen, dass uns Herr Schwerzmann positive Nachrichten überbringen wird.

Im Anschluss sind wir gespannt auf das Postulat von Frau Häfliger, welches am 10./11. Mai im Kantonsrat behandelt wird.

Wir danken allen Kantonsrät/innen, die uns hierbei unterstützen werden sowie allen Personen, die die Petition unterschrieben haben. Ein besonderer Dank geht an die drei Gemeindepräsidenten, welche sich mit einem persönlichen Brief ans BKD für unser Anliegen eingesetzt haben sowie an Herr Blättler, der die ganzen Aktionen koordiniert.

 


Eintrag vom 25.04.2021

Autor: Daniel Blättler, Projektleiter

Eigentlich wäre die Rekognoszierung der Strecke bis nach Genf ja während der unterrichtsfreien Zeit über Ostern geplant gewesen. Doch aufgrund der bekannten Gründe wurde meine Energie damals für andere Dinge gebraucht. Die vielen Gespräche mit verschiedensten Politikern, Verbänden, Medienleuten, Lehrpersonen und Jugendlichen waren für mich zwar eine durchwegs positive Erfahrung, doch so eine Velotour bereitet sich nicht einfach von selber vor.

Deshalb nutzte ich am 23. und 24. April das gute Wetter und nahm mir vor, den Westteil der Route für die Tage 4 – 7 zu rekognoszieren. Basis für die Strecke war die Routenplanung der Organisationgruppe, welche ich leicht überarbeitet und auf 35 A4 – Blättern ausgedruckt hatte. Natürlich war die Strecke auch auf dem Natel mit dabei, doch zum Notizen machen während der Fahrt finde ich die Variante mit den Blättern noch immer praktischer.

Die Strecke führte mich via Sursee nach Huttwil, wo ich den Halt am Bahnhof aufgrund des sehr knappen Platzes verwerfen musste. Der Alternativstandort beim Sportzentrum war diesbezüglich perfekt, doch hier fehlte die öffentliche Toilette. Sursee dagegen passte perfekt – ebenso der Bergpreis auf dem «Lueg» ob Affoltern im Emmental.

Routenplanung ist immer ein Kompromiss zwischen Effizienz, Sicherheit und Attraktivität. Wenn die ganze Strecke im Mittelland nur über Nebenstrassen und Velowege führen soll, dann misst sie schlussendlich 100km und 1000 Höhenmeter mehr – ebenso wie wenn wir von Attraktion zu Attraktion radeln. Strecken auf Hauptstrassen sind dagegen häufig direkter, benötigen aber mehr Konzentration und sind auf die Dauer für die Schüler/innen ermüdender.

Gefragt ist ein sinnvoller Mix – und genau das ist das spannende an der Routenplanung. Sollen die 35 Höhenmeter zum alten Stadteingang von Avenches erklommen werden oder soll stattdessen die Hautpstrasse ohne Veloweg zum Zug kommen? Lieber 80 zusätzliche Höhenmeter bis Ufhusen auf der Nebenstrasse oder lieber das Tempo auf der Hauptstrasse mitnehmen? Wie häufig wechseln wir die Organisationsform und was ist für die Leiter/innen an Navigation zumutbar, wenn sie in der 5er – Gruppe unterwegs sind?  

Besonders anspruchsvoll ist jeweils die Route durch die Städte und z.B. in Lausanne musste ich die Planung im Mittelteil komplett verwerfen (vgl. Bild). In Genf ging die Planung dagegen gut auf und ich war verwundert über die sehr gut ausgebaute Velo – Infrastruktur.

Das Vorhaben, von Freitag 13:30 bis Samstagabend die gesamten 310km, 4 Jugis und 10 Pausenstellen zu rekognoszieren war zugegebenermassen recht ambitioniert. Deshalb entschied ich mich für die Variante Rennvelo und gab vor allem am ersten Tag kräftig Gas. Nach der Übernachtung in Bern war ich am Samstag von 8 – 21 Uhr auf dem Velo und schaffte es gerade rechtzeitig aufs Eindunkeln zurück nach Genf. Mit dem Zug ging’s schliesslich retour nach Luzern und ich hatte noch etwas Zeit, die vielen Eindrücke zu verarbeiten.

Ich finde die Strecke bis Genf attraktiv – nicht zu unterschätzen sind aber die vielen kleinen Aufstiege. Im Gegensatz zur Route nach Venedig, auf welcher nach der Erreichung des Ofenpasses nur noch ein richtiger Aufstieg auf uns wartete, sind es hier rund 2500 Höhenmeter in 4 Tagen. Auf der anderen Seite sind die beiden ersten Tage deutlich lockerer als vor drei Jahren - daher gehe ich davon aus, dass die Strecke für die Schüler/innen machbar sein wird.

 


Eintrag vom 20.04.2021

Autorin: Alexandra Winiger

 Heute hatten wir am Morgen ein Treffen mit der ganzen Ausdauersport-Gruppe. Dabei wurden uns die aktuellen Zahlen vom Sponsoring präsentiert. Wir sind sehr zufrieden und unsere Erwartungen wurden übertroffen. Vielen Dank an alle, die unser Projekt unterstützen. Der aktuelle Stand sieht vor, dass jeder Schüler 150 Fr. Teilnehmerbeitrag zahlen muss.

Auch wurden heute die neuen Velotrainings geplant und jeder Schüler konnte sich bei zwei Trainings anmelden, die in den nächsten Wochen stattfinden werden. In dieser Woche soll auch noch der Entscheid des Kantons Luzern bekannt gegeben werden, ob Klassenlager unter den gegebenen Schutzmassnahmen stattfinden können. Wir hoffen sehr, dass der Entscheid positiv ausfallen wird.

 


Eintrag vom 14.04.2021

Autorin: Kaya Mengucci

Heute hat das fünfte Velotraining stattgefunden. Das Wetter war eher ungemütlich, doch wir haben uns davon nicht abhalten lassen. Die Strecke führte uns nach Meggen und von da aus übers Gözental wieder nach Hause. Unterwegs hatte es mehrere Steigungen und wir haben total 450 Höhenmeter überwunden.

Dann bekamen wir von der Luzerner Jugendstiftung die freudige Mitteilung, dass wir den Sponsoringbetrag von 2500 Fr bekommen werden, sofern unsere Velotour durchgeführt wird. Dafür sind wir sehr dankbar, denn nun wird der Teilnehmerbetrag definitiv unter 400 Fr liegen.

 


Eintrag vom 13.04.2021

Autor: Daniel Blättler

Alle Schüler/innen sind in den wohlverdienten Ferien, deshalb übernehme ich wieder einmal einen Blogbeitrag ;-) Ich wurde gestern von der Luzerner Rundschau angefragt, ob für ihre Kolumne "Fokus Bildung" einen Artikel zum aktuellen Geschehen schreiben könne. Hier mein Text dazu, welcher voraussichtlich am Freitag in gekürzter Form erscheinen wird.

Plötzlich mitten in der Politik
Eigentlich hätte ich auf den folgenden Zeilen viel lieber von den Ausdauerprojekten an unserer Sekundarschule geschrieben. Von unseren Veloreisen über den Gotthardpass, in den Europapark und ans Meer nach Venedig. Von jungen Menschen, die auf ein Ziel hinarbeiten, dabei viel lernen, Selbstvertrauen tanken und aus ihrer Volksschulzeit unvergessliche Erlebnisse mitnehmen.

Aufgrund des Entscheids des BKD vom 26. März ist die Planung unseres diesjährigen Projekts – der Velotour vom Münstertal bis nach Genf, leider auf Eis gelegt. Mehrtägige Schulveranstaltungen sind im Kanton Luzern bis Ende Schuljahr verboten und da meine Schüler/innen in der 3. Sek sind, ist eine Verschiebung nicht möglich.

Ich habe mich im vergangenen Jahr intensiv mit Corona befasst und hatte Kontakt mit über einem Dutzend Fachleuten aus verschiedenen Bereichen wie dem Gesundheitswesen oder der Politik. Ich sah den Sinn der meisten Massnahmen des Bundes ein und habe basierend darauf das Thema auch immer wieder mit den Jugendlichen im Unterricht thematisiert.

Den Sinn der Massnahmen «Klassenlagerverbot» sehe ich nun aber nicht mehr ein, da die Risikogruppen bald geimpft sind, da sich bei Jugendlichen immer mehr Schäden durch die Massanahmen abzeichnen und da funktionierende Schutzkonzepte für Lager bestehen. Ein solches durfte ich im Rahmen meiner Vereinstätigkeit in der Osterwoche nun auch mit 25 Jugendlichen im Kanton Luzern durchführen – dies mit Bewilligung der Behörden.

Aus diesen Gründen habe ich mich entschieden, gegen den Entscheid des BKD aktiv zu werden. Innert 72h habe ich zusammen mit einer Kinderärztin, einem Politiker, einer Sportlehrerin sowie Schüler/innen meiner Klasse einen Film produziert, welcher am 31. März online ging und bereits über 4000 Aufrufe hat. Sogleich meldete sich die CVP bei mir und sicherte zu, dass Sie mein Anliegen mit einer dringlichen Anfrage unterstützen würde.

Bereits am 01. April wurde das Thema in den Medien aufgegriffen und ich durfte im Tele 1 ein Interview geben. Auch Bildungsdirektor Marcel Schwerzmann äusserte sich zum Thema – leider machte er mir aber keine Hoffnung, dass er den Entscheid überdenken würde.

Aufgrund der grossen Zustimmung für das Anliegen in unserem Umfeld und in der Umfrage entschieden wir uns in Folge, eine Petition zu starten. Mit einer Velotour durch alle 80 Luzerner Gemeinden machte am Ostersamstag Werbung dafür und bis zur Einreichung am 13. April kamen über 2500 Unterschriften zustande. Ich führte zahlreiche Gespräche mit Politikern, Verbänden und Lehrpersonen und freute mich sehr, dass auch die SP und die GLP mein Anliegen in einer Medienmitteilung unterstützen. Am 13. April um 10 Uhr überreichten wir die Petition schliesslich vor dem Regierungsgebäude.

Des Weiteren durfte ich bei der Ausarbeitung eines Postulats mitarbeiten, welches am 12. April von Vertretern von vier Parteien überwiesen wurde. Und auch mit Marcel Schwerzmann durfte ich inzwischen telefonieren und ihm das Schutzkonzept meines Vereinslagers erklären.

Ich bin nach wie vor guter Hoffnung, dass es möglich sein wird, die Velotour sowie die zahlreichen Klassenlager an Luzerner Schulen durchzuführen.

 


Eintrag vom 07.04.2021

Autorin: Linda Meyerhans 

In den letzten Tagen ist viel geschehen.  Unser Video hat knapp 4000 Aufrufe und wurde im Tele 1 thematisiert. Herr Schwerzmann ging in diesem Fernsehbeitrag aber noch nicht gross auf unsere Argumente ein. Er sagte, dass der Entscheid nach wie vor sinnvoll sei.

Aus diesem Grund hat Amanda Suter eine Petition erstellt, mit dem Zeil möglichst viele Unterschriften zu sammeln. Damit diese auch von vielen Menschen unterschrieben wird, hatte Herr Blättler die Idee, dass er Flyer verteilen könnte. Da er ja sehr gerne Velo fährt, hat er dies mit einer Tour durch alle 80 Gemeinden vom Kanton Luzern verbunden. Zusammen mit Begleitpersonen hat er in jeder Gemeinde angehalten und diese Flyer aufgehängt, jemandem übergeben oder an einem zentralen Ort hingelegt. Mit Erfolg - die Petition wurde aktuell bereits über 2'000 Mal unterschrieben.

Des weitern haben die GLP und SP in einer Medienmitteilung bekannt gegeben, dass sie unsere Meinung teilen und unterstützen.

Wir hoffen von ganzem Herzen, dass unserer Aktionen Erfolg mit sich bringen.????

 


Eintrag vom 01.04.2021

Autorin: Alexandra Winiger

Unser Video war ein voller Erfolg. Kaum 24 Stunden online hatte es schon fast zweitausend Aufrufe auf YouTube. Genauer noch 1'828 Aufrufe (Stand: 01.04.2021 gegen 15:00 Uhr). Das ist eine Wiedergabezeit von etwa 5 Tagen. Auch über hundert Likes erzielte das Video.

Anfangs war ich sehr enttäuscht über den Entscheid des Kanton Luzern. Doch das Video gibt mir wieder neue Hoffnung, denn es zeigt, dass viele mit diesem Entscheid nicht einverstanden sind. Das Klassenlager und die Velotour wären in diesem Jahr meine einzigen Veranstaltungen, an denen ich teilnehmen könnte. Alle anderen wie z.B Turnfeste oder Musikfeste wurden bereits abgesagt. Ich bin froh, dass ich im Video mitgemacht habe und so meinen Teil beitragen konnte. Hoffentlich wird der Kanton Luzern seine Entscheidung nochmals überdenken.

Heute Abend um 18:00 Uhr wird ein Beitrag im Tele 1 ausgestrahlt.  Es werden Ausschnitte aus dem Video und Aufnahmen mit Herr Blättler präsentiert, die heute Mittag gemacht wurden. Des Weiteren berichtet auch Radio Central und das Regionaljournal (SRF 17:30) darüber.

 


Eintrag vom 31.03.2021

Autor: Daniel Blättler

Das waren intensive drei Tage: Von der Idee einer Videoproduktion am Sonntagnachmittag bis hin zur Veröffentlichung am Mittwochnachmittag sind lediglich 72h vergangen. Ich glaube, ich konnte deshalb so grosse Energiereserven freimachen, weil mir das Projekt fest am Herzen liegt und weil es halt wirklich kein Alternativdatum gibt, an der wir es mit der ganzen Gruppe durchführen können. Mit Kinderärztin Carole Bodenmüller und dem ehemaligen CVP Parteipräsidenten Pirmin Jung habe ich zwei spannende Interviewpartner gefunden, welche die Schulsicht sehr gut ergänzt haben.

Ich bin gespannt, ob sich Herr Schwerzmann und das BKD bei mir melden werden. 

Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft hat schon verloren.

 


Eintrag vom 30.03.2021

Autorin: Svenja Eigel

Unser Projekt CH Ost-West ist in der Luzerner Zeitung! Uns wäre lieber gewesen, wenn dies erst nach Erreichung von Genf geschehen wäre - doch wir nehmen die Aufmerksamkeit natürlich gerne an. Unser Projektleiter Daniel Blättler durfte sich nach dem Kantonsentscheid ausführlich Stellung nehmen und wir finden den Text sehr gelungen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Luzerner Zeitung.

Es ist also doch so - wie schon im Winter beim Schul - und Vereinssport wird die Jugend im Kanton Luzern durch die Massnahmen erneut mehr eingeschränkt als in anderen zentralschweizer Kantonen. Sehr schade, enttäuschend und frustrierend für uns.

Bis heute um 14 Uhr läuft noch die folgende Umfrage von Herr Blättler zum Kantonsentscheid:

 


Eintrag vom 29.03.2021

Autor: Daniel Blättler, Projektverantwortlicher

Per Ende März wünschten sich zahlreiche Sponsoren ein Video mit Einblicken ins Training unserer Gruppe. Trotz der nun völlig veränderten Ausgangslage haben wir es uns nicht nehmen lassen, einige Eindrücke mit etwas Musik hinterlegt zusammenzuschneiden.

 


Eintrag vom 27.03.2021

Autorinnen: Alexandra Winiger, Linda Meyerhans

Als wir gestern vernahmen, dass wir unsere Velotour nicht durchführen können, waren wir erschüttert über den Entschluss des Kanton Luzerns. Es wurde beschlossen, dass alle mehrtätigen Schulveranstaltungen bis Ende Schuljahr verboten werden.  Jeder von unserer Gruppe hat viel Zeit und Motivation in die Planung unserer Tour investiert und wir haben kein Verständnis, dass uns dies nun verboten, werden soll.

War die ganze Arbeit umsonst?

Wir werden alles in unserer Macht stehende probieren, dass unser freiwilliges Projekt unter den nötigen Schutzmassnahmen durchgeführt werden kann. Daher werden die geplanten Velotrainings, sowie weitere nach den Osterferien trotzdem stattfinden.

 


Eintrag vom 25.03.2021

Autor: Daniel Blättler, Sekundarlehrer / Projektverantwortlicher

Es ist schön zu sehen, wie aus unseren ersten Ideen im September in den letzten Monaten Schritt für Schritt konkrete Produkte geworden sind. Wie sich die Schüler/innen mit viel Motivation in ihrem Ressort engagieren, eigene Ideen entwickeln, Herausforderungen begegnen und das gesamte Projekt so mitgestalten. Seit Anfang meiner Ausdauerprojekte habe ich mit Freiwilligkeit viele positive Erfahrungen gemacht - einmal mehr zeigt sich, dass sich dies gelohnt hat.

Bei unserem dritten Velotraining am 24. März war nach einem kurzen Sponsoringbesuch bei der Luzerner Kantonalbank in Hochdorf ein erstes mal ein Anstieg zu absolvieren. Von Nunwil ging's knapp 300 Höhenmeter hinauf auf den Golfplatz Hildisrieden, wo wir neben der abgebrannten Ruine des Golfclubs die tolle Frühlingsstimmung genossen. Auf dem neu gebauten Fahrradweg von Hildisrieden nach Rain ging es dann wieder retour nach Eschenbach. Zwei weitere Velotrainings stehen nun bis Ende Frühlingsferien noch an - im Anschluss werden wir uns dann auf die längeren Strecken wagen...

 


Eintrag vom 23.03.2021

Autorin: Emilie Keiser

Die Begeisterung der Schüler/innen, welche an der Velotour teilnehmen ist riesig. Das zeigt sich unter anderem darin, dass viele von uns auch in der Freizeit - neben den Velotrainings - für das Projekt arbeiten. Ein phänomenales Beispiel dafür sind unsere zwei engagierte Schüler Alisha und Ennio: Die beiden arbeiten aktuell gerade freiwillig an einem Vorstellungsplakat, auf welchem alle 23 Schüler/innen protraitiert werden sollen. Auch viele der anderen Teilnehmer versuchen sich mehr und mehr in das Projekt einzubringen.

Am letzten Freitag, 19. März haben wir wieder fleissig auf dem Velo trainiert: Unsere route ging via Hochdorf auf Nebenstrassen bis zum Schloss Heidegg und dann um dien See herum wider zurück zu unserem Startpunkt in Eschenbach. Die Stimmung war friedlich und alle waren motiviert. Die Aussicht vom Schloss Heidegg war herrlich, dort haben wir eine kurze Pause eingelegt und wir stärkten uns für die weitere Fahrt. Leider nicht stattgefunden hat aufgrund kurzfristiger Absage ein Termin bei einem unserer Sponsoren - der Luzerner Kantonalbank in Hochdorf. Wir werden diesen aber am Mittwoch, 25. März nachholen können und freuen uns jetzt schon darauf.


Eintrag vom 18.03.2021

Autorin: Svenja Eigel

Gestern Mittwoch hätte eigentlich das zweite Velotraining stattfinden sollen. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht - deshalb konnte das zweite Training nicht durchgeführt werden und wurde somit auf den nächsten Mittwoch verschoben.

Ausserdem haben wir unseren Social Media Horizont noch ein wenig erweitert und haben nun einen Instagram Account erstellt, der von der Gruppe Öffentlichkeitsarbeit unterhalten wird. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir viele Leute über den Account erreichen werden, die wir sonst vielleicht nicht erreicht hätten.

Heute hatten vier Schülerinnen einen Pressetermin mit dem Seetaler Bote. Es waren dies Linda Meyerhans und Kaya Mengucci von der Gruppe Öffentlichkeitsarbeit, Ilaria Valentino vom Sponsoring und Alexandra Winiger von der Organisationsgruppe. Als erstes wurden beim Aufstieg Oeggeringenstrasse in voller Velobekleidung einige Fotos geschossen - diese werden für unseren Instagramaccount verwendet und hoffentlich ist auch ein gutes Foto für die Zeitung dabei. Anschliessend wurden die vier Schülerinnen von Reporter Bruno Bucher interviewt. Aus diesem Interview wird schlussendlich ein Bericht erscheinen, in dem unser Projekt etwas tiefgründiger beschrieben wird.

Wir hoffen so, unser Projekt in der Bevölkerung noch etwas bekannter machen zu können und danken Herr Bucher für sein Engagement.

 


Eintrag vom 15.03.2021

Autorinnen: Linda Meyerhans & Svenja Eigel

Da wir ab Anfang März wieder im Rahmen des Schulsports trainieren dürfen, hat uns Herr Blättler am letzten Dienstag für ein nächstes Treffen ins Schulzimmer eingeladen. Er hat uns hier die Daten für sieben Velotrainings bis Ende Osterferien angegeben - damit alle fit sind, muss man sich neben individuellen Trainings pro Person für mindestens zwei Ausfahrten anmelden.  

Am vergangenen Freitag fand dann das erste Training statt. Geplant war eine Tour um den Sempachersee, aber die starken Windverhältnisse liessen dies nicht zu. Deshalb entschieden wir, dass eine etwas kürzere Tour sinnvoll wäre. Wir starteten in Eschenbach und fuhren den Eibeler Berg hinauf. Somit hatten wir die meisten Höhenmeter schon zu Beginn geschafft. Es ging weiter Richtung Dietwil. Gegen 16:30 Uhr erreichten wir die Badi in Hünenberg See. Dort machten wir eine Pause. Es war sehr friedlich und das Wetter war super. Nach einem Fotoshooting machten wir uns auf den Heimweg. In Inwil trennten wir uns, damit alle einen möglichst kurzen Heimweg haben.

Wir fanden die Tour sehr schön. Wir waren gefordert, aber nicht überanstrengt. In dieser kleinen Gruppe zu fahren war sehr angenehm und wir freuen uns auf das nächste Training.

 


Eintrag vom 11.03.2021

Autorin: Svenja Eigel, neu im Velotour – Team

Per Anfang März wurde von den Schüler/innen des Freifachs Ausdauersport die definitive Anmeldung für die Velotour Schweiz Ost - West erwaret. Leider konnten sich nicht ganz alle für die Tour begeistern, doch für die restlichen Plätze waren von den restlichen Schüler/innen schnell neue Interessenten gefunden. Neu im Team sind Pascale Peter, Jessy Suter und ich, Svenja Eigel.

Meine Motivation, an der Tour teilnzunehmen ist, dass ich erstens auch mit auf der Tenero Velotour war und mir diese trotz Regen und anstrengendem Aufstieg gefallen hat. Zweitens möchte ich meine Grenzen kennen lernen und drittens natürlich auch, weil ich eine coole Woche mit meinen Freunden erleben möchte.

Bereits dabei sein konnte ich bei der Fertigstellung des Entwurfs für unser Velodress. Hier konnten wir selber entscheiden, welches Design wir bevorzugen und nach dem dritten Entwurf waren schliesslich alle zufrieden. Wir haben ein cooles und einzigartiges Design kreiert, welches durch die CUAG Sports AG bis zur Velotour produziert sein sollte. Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals für das grosszügige Sponsoring.

 


Eintrag vom 25.02.2021

Autorin: Ilaria Valentino, Sponsoringgruppe

In der Sponsoringgruppe haben wir fleissig nach Sponsoren gesucht. Mit unserem Video, das wir gedreht haben, wollten wir auf unser Projekt aufmerksam machen. Jeder Schüler hatte die Aufgab, dieses Video weiterzuteilen. Ich habe es meinem velomotivierten Onkel weitergeleitet. Da er viele Leute aus der Velobranche kennt, konnte er direkt mit Thomas Campagna von der CUAG Sports AG Kontakt aufnehmen.

Anschliessend haben wir von CUAG Sports AG ein tolles Angebot bekommen. Jedes Mitglied der Velotourgruppe bekommt ein Velotrikot gesponsert. Dieses dürfen wir nach unseren eigenen Wünschen designen. Die Desigideen dürfen wir einschicken und dann entscheidet die CUAG Sports AG, welches am besten aussieht. Dieses wird dann gedruckt.

In den Fasnachtsferien hatte ich ein Teams Meeting mit Frau Wieland, der Marketing- und Kommunikationsmanagerin von CUAG Sports AG.  Herr Blättler war zur Unterstützung auch dabei. Wir haben bei diesem Meeting genauer von unserem Projekt erzählen.  Wir haben auch angeschaut, wie wir die Trikots gestalten können. Da wir keine Erfahrung und Ahnung von diesen Programmen zum gestallten haben, dürfen wir die Designs von Hand auf Papier zeichnen.

Jetzt sind wir fleissig am Designs erstellen. Wir geben uns sehr Mühe und hoffen auf ein cooles Endergebnis. Wir möchten uns schon im Voraus  bei der CUAG Sports AG bedanken.

 


Eintrag vom 23.02.2021

Autorinnen: Alexandra Winiger, Linda Meyerhans

Heute hat sich das komplette Freifach Sport getroffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Jeder bekam ein Dossier, in dem die ganze Planung für uns verständlich dargestellt wurde. Darin enthalten sind beispielsweise die Übernachtungsorte, die Verpflegung, die Attraktionen sowie die ganze Routenplanung. Ausserdem haben wir eine Landkarte mit eingezeichneten Velowegen im Kanton Luzern erhalten um uns vorzubereiten.

Da der Schulsport immer noch nicht möglich ist und wir nur in kleinen Gruppen Dinge unternehmen können, ist die Situation etwas schwierig. Für uns persönlich ist der Gedanke, dass wir schon bald an einem so anspruchsvollen sportlichen Projekt teilnehmen dürfen noch surreal. Wir haben in den letzten Monaten sehr wenig Sport gemacht und sind dadurch momentan nicht sehr fit. Umso mehr müssen wir uns also jetzt anstrengen. Wir hoffen, dass das Wetter in den nächsten Wochen gut ist, so dass wir schönen Trainingstouren absolvieren können.

Des Weiteren haben wir noch ein Anmeldungsformular erhalten, welches wir bis am 01. März abgeben müssen. Wir haben grossen Respekt vor dieser Tour, da wir ein Projekt dieser Grösse noch nie absolviert haben. Wir werden uns aber beide anmelden und mit Zuversicht an die Sache rangehen. Die Vorfreude ist gross.

 


Eintrag vom 08.02.2021

Autor: Daniel Blättler, Sekundarlehrer / Projektverantwortlicher

Ein erster Teil der Vorbereitungsarbeiten ist erledigt und bin happy, dass wir mit dem Projekt auf Kurs sind. Viele Eckpunkte (Übernachtung, Verpflegung, Ausflüge, Hin/Rückfahrt, Leiterteam) sind fixiert und die Strecke steht bereit für die Rekognoszierung.

Aktuell ist es hierfür aber noch zu kalt und ich denke, dass ich die Route im März/April an zwei Wochenenden mit dem Rennvelo abfahren werde. Den östlichen Teil kenne ich bereits fast auswendig – er entspricht fast 1:1 der Gegenrichtung der Strecke nach Venedig von 2018 und ist landschaftlich sehr attraktiv. Westlich von Eschenbach kenne ich vielerorts lediglich die Hauptstrassen – hier wird die zentrale Frage sein, wo sich die herausgesuchten Velowege «lohnen» - und wo wir mit der Gruppe lieber auf der Hauptstrasse verbleiben.

Erfreulich entwickelt sich bisher der Bereich Sponsoring. Die Idee der Jugendlichen, auf TWINT + QR – Code zu setzten, hat sich ausbezahlt und wir haben auf diesem Weg bereits über 20 kleinere und mittelgrosse Beträge erhalten. Auch von den ersten Firmen haben wir eine Zusage erhalten, womit wir aktuell einen erfreulichen Spendenstand von rund 4500 Fr verbuchen können. Nachfolgend eine Übersicht der bisherigen Firmensponsoren:

Auf der anderen Seite habe ich aber auch festgestellt, dass die 18000 Fr im Video etwas zu optimistisch budgetiert waren. Der Gesamtbetrag wird wohl eher bei rund 20000 Franken liegen, weshalb wir im Bereich Sponsoring weiterhin dran bleiben müssen.

Ein grosses Fragezeichen steht aktuell hinter der sportlichen Vorbereitung der Tour. Da der Kanton Luzern bis auf Weiteres den Schulsport auf der Sek komplett untersagt, haben wir im Januar keine gemeinsamen Ausdauertrainings durchführen können. Ich werde nächstens nun als nächstes beim Kanton abklären müssen, unter welchen Voraussetzungen die Velotrainings ab März stattfinden können. Wenn sich die Jugendlichen zu Hause umziehen, müssten die Vorbereitungstouren aus meiner Sicht eigentlich machbar sein.

Zunächst kommt jetzt aber nochmals der Winter zurück und die Fahrräder bleiben wohl eher im Keller…

 


Eintrag vom 19.01.2021

Autorin: Linda Meyerhans, Gruppe Öffentlichkeitsarbeit

Die Organisationsgruppe befindet sich momentan intensiv in der Planung der Velotour. Unterkünfte sind bereits reserviert. Was jetzt noch fehlt, sind die Verpflegung und die Aktivitäten, die unterwegs unternommen werden. Hier wurden als Ideen heute Seilpark, baden und Stadtbesichtigungen diskutiert.

Auch die Sponsoringgruppe ist fleissig auf der Suche nach Sponsoren für unsere Tour und durfte mit dem Video schon erste Erfolge verbuchen. Die ersten Firmen wurden heute durch die Sponsoringgruppe angefragt.

Leider können wir aufgrund von Corona unser geplantes Winterprogramm (Langlauf, Schwimmen) nicht durchführen, was wir alle sehr bedauern. Die Schüler/innen versuchen sich nun privat sportlich fit zu halten. Wir hoffen aber, dass es bald wieder möglich ist, die geplanten Aktivitäten durchzuführen.

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